Wie hat alles Angefangen?


Es gibt so viel über Gefühle zu erfahren, zu erforschen und zu lernen!
Unsere Gefühle und unser Denken sind auf das Engste in ihrer Wechselwirkung verbunden, wie zwei Seiten einer Münze. Seit ich zurück denken kann, ist mein Leben diesem Thema gewidmet:
Wie können wir das Kraftpotenzial, das in unseren Gefühlen liegt nutzen und entfalten?

Der Ursprung der Arbeit mit den Gefühlen geht weit zurück bis in das alte Griechenland. Schon Hippokrates von Kos hat die vier Elemente den vier Temperamenten zugeordnet, mit denen ich mich tiefgreifend beschäftigt habe. Und Daniel Goleman stellte auf einmal mit seinem Werk: "Emotionale Intelligenz" (1996) dem IQ einen EQ zur Seite. Seitdem wurde die Frage, wie wir unser emotionales Potenzial nutzen können auch in der Öffentlichkeit immer salonfähiger.

Doch in einer bestechenden einfachen Klarheit und Logik hat für mich Vivian Dittmar schon 2007 mit ihrem Buch "Gefühle & Emotionen - eine Gebrauchsanweisung" das erste Mal wirklich Licht ins Dunkel gebracht und Gefühlen ihren Ruf als irrationalen Wallungen endgültig genommen. Ich hatte das Glück viel bei ihr und mit ihr zusammen zu lernen und habe aus diesen Lehrjahren ein sattes Fundament zum Thema 'Fühlen' aufbauen dürfen.

Heute, fast 20 Jahre später finden wir viel Wissen zu der übergeordneten Rolle, die die Gefühle als Kräfte in unserem sozialen Miteinander haben und dass sie als Grundlage unserer emotionalen und sozialen Kompetenz dienen. 

So hat der amerikanische Emotionswissenschaftler Dr. Marc Barckett sein Buch genau diesem Thema gewidmet „Die Kraft der Gefühle“(2021).

Marc Barckett ist Professor am Yale University's Child Study Center. Er berät Unternehmen wie Facebook, Microsoft und Google, wie sie die Prinzipien der emotionalen Intelligenz in ihr Mitarbeitertraining und Produktdesign integrieren können.

Er sieht die Erlaubnis, Gefühle zu haben und zu zeigen als Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung und ist starker Befürworter, die emotionale Bildung bereits in den Lehrplan an Schulen zu integrieren. Was eine wunderbare Vision! 

Und dann kam für uns eine wichtige Weiterentwicklung, denn was in uns befähigt uns denn wirklich kraftvoll zu fühlen. Unser wunderbarer Körper, unser Tempel mit seinem so intelligenten Nervensystem. So prägte uns weiter die tiefgreifende Beschäftigung mit Trauma-Methoden wie Somatic Experiencing®, den NARM-Prinzipien und der wundervollen Arbeit von Ilan Stephani, welche die dem Körper innewohnende Ekstase in einen natürlichen Heilungsprozess integriert.

Wie macht ihr andere Menschen fühlend?  


Bekanntlich können wir viel verstehen, aber ob wir dieses Wissen dann auch umsetzen können, so dass es uns in unserem Leben zur Verfügung steht, ist immer ein zweite Frage. Genauso - und ich würde sagen ganz im Besonderen, gilt das für das Wissen zu unseren Gefühlen. 

In den Seminaren geht es uns darum einen Erfahrungsraum zu schaffen, in dem wir das vermittelte Wissen zu den Gefühlen nicht nur verstehen, sondern durch die direkte Erfahrung wirklich begreifen.
Oft bekomme wir die Frage gestellt, wie das denn geht - ein Seminar zu den Gefühlen? "Wie machst ihr denn andere Menschen fühlend?"

Was wir in den Seminaren zu den Gefühlen vermitteln, ist nicht nur erlerntes Wissen, sondern wird getragen von den Begegnungen mit vielen Menschen in Seminaren und Einzelarbeit und unseren persönlichen Erfahrungen.
Dadurch habe wir die Möglichkeit, neben der Vermittlung des kognitiven Wissens auch unseren inneren Erfahrungsreichtum zu den Gefühlen in den Raum zu setzten und die Gefühle in ihrer FÜR-Kraft und in ihren GEGEN-Kraft für die Teilnehmer direkt erlebbar zu machen.

Außerdem verbringe ich (Chiara) mein Leben seit über 20 Jahren damit, immer und immer präzisere, wirkungsvollere und feinfühligere Übungen zu entwickeln, in denen jeder einzelne Teilnehmer für sich, in der Sicherheit der Gruppe, oder auch in Paarübungen, das vermittelte Wissen verinnerlichen kann. Die Jahresfortbildungen sind zusätzlich so konzipiert, dass es in den Zeiten zwischen den Seminaren ein umfangreiches "Follow-Up" gibt. Hierdurch haben die Teilnehmer die Möglichkeit, die Inhalte der Seminare durch Übungen und einen fortlaufenden Austausch untereinander in Begleitung von der Seminarleitung zu vertiefen und Schritt für Schritt in das Leben fließen zu lassen.